Von der Werkbank in die Kiste!

Das wäre eine Lektüre für den Herrn Rürup.
Der Generationenvertrag wird auf Dauer nicht funktionieren. Firmenrenten waren bisher eine zusätzliche Rente, ein Dankeschön von Firmen an verdiente Mitarbeiter. Die Kanzlerin hat noch nicht bemerkt dass eine solche Rente nicht von jedem Arbeitgeber angelegt wird und eine Private Rente ist nicht für jeden erschwinglich. Es wird in Zukunft viel Armut geben, jeder dritte in Deutschland wird betroffen sein. Schneller als uns lieb ist.
 

Von der Werkbank in die Kiste!

Professor Werner Drüper hatte alle Mitglieder des Rentenrates von Spiegelland eingeladen. Es war nötig geworden weil die neuesten Demografiewerte alarmierend waren.

„ Meine Damen und Herren!“ begann der Professor nachdem sich alle Mitglieder begrüßt hatten und ihren Platz gefunden haben.

„ Ich habe ihnen den neusten Demografiebericht und die dazugehörige Kostenhochrechnung

zusammengestellt. Der Zuschuß aus Steuermitteln musste wieder erhöht werden. Die Premierministerin fordert das wir uns etwas einfallen lassen, ich hoffe sie haben ein paar brauchbare Ideen im Gepäck.“

Jürgen Mager der Chef des Rentenverbandes Reutenberg meldete sich zu Wort.

„ Es wäre wesentlich einfacher wenn die Forderung nicht an eine politische Durchsetzung gebunden wäre.“

„ Ja, daran kommen wir nicht vorbei, die Rentner sind ein großes Wählerpotential“ bestätigte der Professor. Gregor Zeuger der Geschäftsführer der Rentenkasse von Pressen und ein Freund von Robert Kocher den Landeshauptmann des Bundeslandes.

„ Wenn wir eine Reform machen wollen die auf Jahre hinaus die Rente sichert, können wir auf Befindlichkeiten keine Rücksicht nehmen. Ich habe eine Ausarbeitung dabei und werde diese erläutern.“ Er sah in die Runde, als keiner etwas entgegnete holte er einige Hefter aus seinem Koffer und verteilte diese an die 15 anwesende. Anders als bei den Aufzeichnungen von Professor Drüper handelte es sich bei seinen Berechnungen um die Laufzeit der Renten,

besser gesagt um die Veränderung der Rentenlaufzeiten. Zeuger brachte seine Überzeugung vor.

„Wir müssen die Laufzeiten anpassen, ich denke eine befristete Laufzeit von 10 Jahren ist angemessen, danach wird die Rentenzahlung eingestellt. Ab diesen Punkt muss sich der Rentner selbst versorgen oder die Verwanden für ihre Eltern etc. aufkommen. Mit dem Schreiben der die Renteneinstellung verkündet, wird eine Zyankalikapsel mitgeschickt.“

„Das ist Rentnereuthanasie.“ rief  Jürgen Mager.

„Nein“ entgegnete Zeuger wir zwingen niemanden zum Suizid. Ich bin nächste Woche in Deutschland und treffe mich unter anderem mit Herrn Rodin dem Rentenpapst, wie ich ihn kenne  sieht er in meinem Modell eine Change auch für Deutschland.“

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